Nikotinentzug und Rauchverlangen
Wenn die regelmäßige Nikotinzufuhr endet, muss sich der Körper an die neue Situation anpassen. Dieser Vorgang kann mit Entzugssymptomen verbunden sein. Gleichzeitig können erlernte Rauchgewohnheiten das Verlangen nach einer Zigarette auslösen.
Was ist Nikotinentzug?
Nikotinentzug bezeichnet die Reaktionen des Körpers auf das Ausbleiben von Nikotin nach regelmäßiger Zufuhr. Möglich sind unter anderem Reizbarkeit, Unruhe, Konzentrationsprobleme, Schlafprobleme und starkes Rauchverlangen.
Wie lange dauert der Entzug?
Die Stärke und Dauer unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Nikotin selbst wird relativ schnell abgebaut, doch daraus folgt nicht, dass alle Entzugssymptome nach kurzer Zeit verschwunden sind. Auch Gewohnheiten und Situationen können weiterhin Rauchverlangen auslösen.
Warum Rauchverlangen später wieder auftauchen kann
Ein vertrauter Ort oder Ablauf kann eine gelernte Verbindung zur Zigarette aktivieren. Deshalb kann Rauchverlangen auch dann auftreten, wenn die akute körperliche Entzugssituation bereits deutlich nachgelassen hat.
Was kann im Alltag helfen?
Hilfreich ist es, die eigenen Auslöser zu kennen und für typische Situationen Alternativen vorzubereiten. Auch Bewegung, Ablenkung, soziale Unterstützung und – je nach individueller Situation – geeignete Entwöhnungshilfen können eine Rolle spielen.
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Quelle
NHS – Managing nicotine withdrawal symptoms
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung.
