Rauchen als Gewohnheit
Nicht jede Zigarette wird bewusst entschieden. Nach Jahren des Rauchens können bestimmte Abläufe so eng mit der Zigarette verbunden sein, dass das Rauchen fast automatisch wirkt.
Wie aus Rauchen eine Gewohnheit wird
Eine Situation, eine Handlung und die anschließende Wirkung können sich wiederholen. Kaffee und Zigarette, Arbeitspause und Zigarette oder Feierabend und Zigarette werden dadurch zu festen Abläufen.
Der Auslöser kann stärker sein als erwartet
Manchmal entsteht Rauchverlangen nicht aus einem bewussten Gedanken an Nikotin, sondern weil eine vertraute Situation den alten Ablauf aktiviert.
Gewohnheiten lassen sich verändern
Eine Gewohnheit verschwindet nicht immer dadurch, dass man sie verbietet. Es kann hilfreicher sein, den alten Ablauf bewusst zu unterbrechen und eine neue Handlung einzubauen.
Beispiel: die Kaffeepause
Wenn Kaffee jahrelang mit einer Zigarette verbunden war, kann die erste rauchfreie Kaffeepause ungewohnt sein. Eine andere Sitzposition, ein Spaziergang oder ein anderes Getränk können helfen, den Ablauf neu zu gestalten.
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Quelle
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung.
