Welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn du aufhören möchtest, wirst du schnell feststellen: Es gibt nicht den einen Weg. Manche Menschen schaffen den Rauchstopp ohne professionelle Hilfe. Andere brauchen Unterstützung. Wieder andere profitieren von Medikamenten oder Nikotinersatz.

Der eigene Entschluss

Ein klarer Rauchstopp kann der Ausgangspunkt sein. Dazu gehört nicht nur die letzte Zigarette, sondern auch die Bereitschaft, die eigenen Gewohnheiten zu verändern.

Verhaltensbezogene Unterstützung

Beratung, Einzelgespräche, Gruppenangebote, Telefonberatung und digitale Programme können helfen, konkrete Situationen zu planen und schwierige Momente zu bewältigen. Die WHO empfiehlt evidenzbasierte verhaltensbezogene Unterstützung als Bestandteil der Tabakentwöhnung.

Nikotinersatz und Medikamente

Nikotinersatz kann Entzugssymptome abmildern. Für bestimmte Menschen kommen auch andere Medikamente zur Tabakentwöhnung infrage. Die Auswahl sollte individuell und – je nach Präparat – mit medizinischer Beratung erfolgen.

Hypnose

Hypnose wird ebenfalls zur Rauchentwöhnung angeboten. Sie kann als persönliche Unterstützung interessant sein. Die wissenschaftliche Datenlage zeigt allerdings keine klare Überlegenheit gegenüber anderen verhaltensorientierten Ansätzen.

Was passt zu dir?

Die entscheidende Frage ist nicht, welche Methode auf dem Papier am spektakulärsten klingt. Entscheidend ist, womit du dich ernsthaft auf einen Rauchstopp einlassen kannst und welche Unterstützung du brauchst.

Wenn du schon mehrere Versuche hinter dir hast, ist das kein Grund aufzugeben. Es kann ein Hinweis sein, dass du diesmal genauer anschauen solltest, an welcher Stelle deine bisherigen Versuche gescheitert sind.

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Quellen und weiterführende Informationen

WHO: Tobacco cessation guideline